Jugendturnier um den Parsberg Cup stößt in neue Dimensionen vor

3 Tage, 4 Anlagen, 5 Bayrische Meister und 263 Teilnehmer

Bereits zum vierten Mal war das Jugendturnier um den Parsberg Cup dieses Jahr Teil der Dunlop Junior Series – dass sich diese Kooperation durchaus auszahlt, kann man an den immer neuen Bestmarken erkennen, die das Turnier seitdem erreicht. So auch in diesem Jahr, in dem zu einem so frühen Zeitpunkt wie noch nie zuvor zahlreiche Meldungen eingegangen waren– am Ende waren es 263 Teilnehmer und die Wartelisten teilweise so lang, dass man ein eigenes Turnier damit hätte veranstalten können. Und selten zuvor war das Turnier so hochwertig besetzt.

Alleine elf Finalisten der bayrischen Jugendmeisterschaften, die knapp drei Wochen davor stattfanden, fanden ihren Weg nach Germering, darunter fünf Titelträger. Was auch gleichbedeutend war mit etlichen deutschen Top 10-SpielerInnen ihrer Altersklassen. In die Siegerliste konnte sich jedoch von all den TitelträgerInnen nur eine Einzige eintragen, alle anderen Bayrischen MeisterInnen gingen leer aus. Was einerseits daran lag, dass viele nicht in ihrer eigentlichen Altersklasse spielten, sondern sich, um mehr Ranglistenpunkte zu ergattern, ein oder zwei Altersstufen darüber versuchten. Aber auch am Teilnehmerfeld insgesamt – nahmen doch manche SpielerInnen u.a. Anreisen aus Berlin, Dresen, Leipzig oder Frankfurt in Kauf, um am Turnier teilzunehmen. Und so war es wenig verwunderlich, dass doch einige TurniersiegerInnen von jenseits des bayrischen Weißwurstäquators kamen.

Auch wenn das Turnier, bedingt durch die geltenden Coronavorschriften, für den Organisator Dominik dieses Jahr einen hohen Zusatzaufwand darstellte, zeigte er sich am Ende von drei arbeits-, aber auch ereignisreichen Tagen rundum zufrieden: „Bereits die letzten Jahren hatten wir im Rahmen des Parsberg Cups großartiges Tennis auf der Anlage, aber das wurde dieses Jahr nochmals übertroffen. Insbesondere der Finaltag war pure Werbung für den Tennissport – schade nur, dass wir keine Zuschauer zulassen durften. Wir hatten viele Jugendliche dabei, die bereits seit acht Jahren regelmäßig kommen, aber auch viele „Erstlinge“. Am Ende des Tages zählt aber, dass alle mit der Abwicklung des Turniers zufrieden waren, und da kam sehr viel positives Feedback von den Teilnehmern und Eltern. In die „Turnierhistorie“ wird sicherlich auch das U18m-Finale eingehen, das mit nur knapp 45 Minuten eins der Kürzesten war, die ich je gesehen habe. Aber hier muss man klar anerkennen, dass der Sieger Felix an diesem Tag schlicht und ergreifend einen Lauf hatte.“

Einer erneuten (Jubiläums-)Auflage in 2021 – dann feiert das Turnier seinen 30. Geburtstag – steht also nichts im Wege. Dann zwar vielleicht mit nicht mehr ganz so vielen Teilnehmern, aber hoffentlich der gleichen hochwertigen Besetzung.

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